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OFFENER WETTBEWERB

EUROPAN 8

Konzept
Der städtebauliche Ansatz für die östliche Innenstadt Neu-Ulms basiert auf vier Bausteinen, den Strömungsbändern, der Neuordnung des Verkehrsflusses, der Gliederung der Grünstrukturen und der Modularisierung von Straßenraumgestaltung und Gebäudegrundrissen. Derzeit ist das Gebiet eine isolierte Insel zwischen Donau und Bahnlinie sowie Reuttier- und Maximiliamstraße. Ziel ist sowohl die Verknüpfung des Gebiets mit seiner Umgebung als auch eine bessere Integration der einzelnen Stadtteilbereiche innerhalb des Quartiers. Um die Verzahnung mit der Nachbarschaft zu stärken soll der Publikumsverkehr in das Stadtquartier gelenkt und nicht länger um die östliche Innenstadt herumgeführt werden. Die Strömungsbänder nehmen die Bewegung der Bewohner auf und verknüpft die grünen Pole miteinender. Zusätzlich zur Hauptströmungsrichtung wird das Quartier durch den öffentlichen Raum definierenden, Querverbindungen verknüpft: aus privatem, halböffentlichem und öffentlichem Raum wird eine einheitlicher städtischer Bereich. Die Bewegungsströme werden durch eine spezielle Lichtgestaltung, individuelle Bodenbeläge und wiederkehrende Möblierungsmodule gelenkt

urban 3

1. PREIS_2008